Freie IDE ohne Code-Begrenzung für MSP430

Was wird wie gelöst, warum geht es nicht, wer bekommt es zum Laufen? Eure Projekte und Programme könnt ihr hier vorstellen, diskutieren und verbessern.

Freie IDE ohne Code-Begrenzung für MSP430

Beitragvon DL9GFA » Sa 14. Apr 2012, 19:35

Hallo MC-Freunde,

aufgrund der Diskussion um die Code-Größenbegrenzung (16kB) der TI-Entwicklungsumgebung (CCS) möchte ich auf diesen Artikel verweisen, der die Einrichtung der freien GNU-Tools unter Windows beschreibt (für Linux gibt es das auch):

http://springuin.nl/en/articles/launchpadwindows

Das nur zur Information; wir werden es für unsere Projekte nicht benötigen.

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Re: Freie IDE ohne Code-Begrenzung für MSP430

Beitragvon DL9GFA » Fr 11. Mai 2012, 20:57

Hallo MC-Freunde,

weil ich gerade darüber gestolpert bin, verweise ich hier auf eine der Beschreibungen, um die nicht limitierten GCC-Werkzeuge für den MSP430 komfortabel grafisch unter Linux einzurichten und zu verwenden:

http://www.43oh.com/2010/11/a-step-by-s ... der-linux/

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Re: Freie IDE ohne Code-Begrenzung für MSP430

Beitragvon henning » Mo 21. Mai 2012, 21:16

Ich hab die Eclipse-Integration des msp-gcc über die Anleitung mit meinem ez430 zum Laufen gebracht:
http://springuin.nl/en/articles/launchpadwindows
Ist für Windows, aber lässt sich ja auch problemlos für Linux/Mac adaptieren.

Einen Blick wert wird sicher auch dieses Eclipse-Plugin sein. Getestet hab ich es allerdings noch nicht.
http://xpg.dk/projects/msp430/msp430-eclipse/
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Re: Freie IDE ohne Code-Begrenzung für MSP430

Beitragvon DL9GFA » Fr 19. Sep 2014, 16:42

Hallo MC-Freunde,

Texas Instruments (TI) ist dem Feedback seiner Kunden nachgekommen und hat die freien GCC-Tools für die MSP430-Familie in seine Entwicklungsumgebung Code Composer Studio (CCS) ab der Version V6 aufgenommen. Neben dem hauseigenen TI-Compiler, der ohne Lizenz auf 16kB Code-Größe beschränkt ist, kann beim Anlegen eines neuen Projektes oder auch nachträglich in den Compiler-Einsstellungen ebenfalls die freie GCC gewählt werden, die ohne diese Limitierung daher kommt.

Die Installation des CCS V6 ist relativ langwierig, aber das Ergebnis lohnt sich, auch bzgl. anderer neuer Features. Es gibt auf der TI-Homepage native CCS-Versionen für Windows und Linux(!).

1. Achtung: Während die Windows-Version reibungslos mit dem Spy-Bi-Wire-Debug-Adapter auf den MSP430G2-LaunchPads arbeitet, benötigt die Linux-Version ein moderneres MSP430-LaunchPad, für z.B. MSP430Fx55xx-Derivate, oder die dedizierten USB-Debug-Adapter (MSP-FET430UIF). Der Debug-Adapter auf den auch sehr günstigen MSP430F55xx-Launchpads kann wieder durch Jumper vom MC auf dem Bord getrennt werden, um über die drei Verbindungen (GND, RST, TDCLK) mit allen Spy-Bi-Wire-fähigen MSPs verbunden zu werden. Auch die kleinen Value-Line-MCs ('G2xxx) sind damit programmier-/debug-bar.
2. Achtung: Die einfachen JTAG-Adapter für den Parallelport des PCs werden nicht mehr unterstützt.

Ich bin sehr froh, endlich nativ (ohne Virtualisierung) mit dem CCS unter Linux arbeiten zu können.

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